Skip to content

ALSO Marketplace

Liest den ALSO Cloud Marketplace (SimpleAPI) und liefert je Endkunde die gebuchten Abos — die Einkaufsseite unseres CSP-Geschäfts.

Zugangsdaten (Zahnrad)

FeldBedeutung
API-URLhttps://marketplace.also.de
Benutzername / PasswortALSO-Marketplace-Konto mit API-Zugriff
Root-Account-IDAccountId des eigenen Partner-Kontos, unter dem die Endkunden-Firmen hängen

Der Verbindungstest ruft die Firmenliste unterhalb der Root-Account-ID ab.

Metriken

  • Ein Produkt = eine Metrik, benannt wie im Marketplace. Gleiche Produkte mit unterschiedlicher Abrechnungsart werden getrennt geführt. Maßgeblich sind im ALSO-BillingType zwei Signale: die Bindung ((with 1-year commitment) = Jahresabo) und die Zahlweise aus dem WortlautPrepaid/„Vorauszahlung" = jährliche Zahlung, Monthly/Charge in advance = monatliche Zahlung. Das - P1M/- P1Y-Suffix wird nicht als Zahlweise gedeutet (es meint je nach Vokabular die Zahlung ODER die Bindungsdauer):
    • Monthly (with 1-month commitment) - P1M → „… (monatlich)" — monatliches Abo, monatliche Zahlung
    • … (with 1-year commitment) - P1M bzw. Monthly (with 1-year commitment) - P1Y → „… (jährlich, monatliche Zahlung)" — Jahresbindung, aber monatlich gezahlt; das gilt auch für die - P1Y-Variante, deren Wortlaut „Monthly" ist (das P1Y-Suffix ist hier die Bindungsdauer). Landet standardmäßig auf der Monatsrechnung
    • Prepaid (with 1-year commitment) - P1Y → „… (jährlich)" — jährliche Vorauszahlung; steht in der weclapp-Zuordnung standardmäßig auf der Jahresrechnung (monatlich ergäbe bei Vorauszahlung keinen Sinn; umschalten jederzeit möglich, fakturiert wird erst mit gesetztem Stichmonat). In der Anzeige (Detailansicht, weclapp-Zuordnung, CSV-Spalten) erscheinen diese Zeilen als „… (jährlich, Prepaid)" — die Metrik selbst bleibt „… (jährlich)"
  • Abrechnungszyklus am Produktnamen: In der Detailansicht trägt jeder Produktname den Zyklus als Zusatz — „… (monatlich)", „… (jährlich, Prepaid)" oder „… (jährlich, monatliche Zahlung)". Gleichnamige Abos mit unterschiedlicher Abrechnung sind so auf einen Blick unterscheidbar, und Prepaid-Jahresabos sind (auch in der weclapp-Artikel-Zuordnung) per Suche nach „prepaid" findbar. Der „Prepaid"-Zusatz ist reine Anzeige: die zugrunde liegende Metrik heißt weiterhin „… (jährlich)" — sie ist der Schlüssel der Artikel-Zuordnungen und der Snapshot-Historie und bleibt stabil. Im Snapshot-Stand stammt der Zyklus direkt aus der Abrechnungs-Metrik (siehe oben, deckungsgleich mit der weclapp-Abrechnung), in der Live-Ansicht aus dem ALSO-BillingType.
  • Preisschutz & Laufzeit: Die Detailansicht eines Kunden zeigt je Abo „Preisschutz bis" und „Laufzeitende" (sofern ALSO sie liefert, typisch bei NCE-Laufzeitbindungen). Abgelaufener Preisschutz wird rot markiert, Ablauf innerhalb von 60 Tagen gelb — dort stehen als Nächstes neue Einkaufskonditionen an. Derselbe Hinweis erscheint in der weclapp-Artikel-Zuordnung an jeder ALSO-Service-Zeile direkt unter dem Verkaufspreis (aus dem gespeicherten Snapshot-Stand, daher ohne Wartezeit).
  • Renewal konfigurieren (z. B. zum Kalendermonat ausrichten): In der Detailansicht öffnet das Uhr-Symbol je Abo den Renewal-Dialog — er lädt live die Renewal-Felder aus dem Marketplace und rendert sie wie dort: Auswahlfelder (z. B. „Billing Type") mit den lesbaren ALSO-Optionen, Pflichtfelder mit *, Zahlenfelder als Zahleneingabe, ALSO-Hinweise unter dem Feld. Für „Subscription end date alignment" berechnet Multiverse die Ausrichtung „Zum Kalendermonatsende" selbst aus dem Laufzeitende des Abos und bietet sie als vorausgewählte, editierbare Option an — verstreute Laufzeitenden laufen so auf denselben Stichtag zusammen, unabhängig davon, ob ALSO die Optionsliste server-zu-server herausgibt (der Wert ist am Ende nur ein Datum, das direkt mitgeschrieben wird). Das aktuelle Laufzeitende steht dazu im Dialog. Weitere Ausrichtungsziele (Cotermination auf ein anderes Abo) lädt der Dialog zusätzlich live von ALSO nach (ResolveRemoteEnum), sofern verfügbar; andernfalls bleibt der berechnete Termin bzw. eine freie Eingabe nutzbar. Geschrieben wird nur nach explizitem Bestätigungsschritt, jede Lizenz einzeln; „Auf Standard zurücksetzen" nimmt die Konfiguration wieder heraus. Abos mit hinterlegter Renewal-Konfiguration tragen den Chip „konfiguriert", jeder Schreibvorgang landet im Audit-Log.
  • Azure: Jede Azure-Subscription bleibt eine eigene Zeile (Azure Plan … › Subscription-Name), bewertet mit dem Verbrauch des letzten Snapshot-Tages. Unplausible Ausreißerwerte werden verworfen.
  • Adobe-Produkte zählen über die Lizenzmenge, alle übrigen über die gebuchte Stückzahl.

Preisliste (Einkaufspreise)

Den echten Einkaufspreis liefert das Abo selbst: Die ALSO-Abo-Daten tragen je Abo den tatsächlichen Monats-EK inklusive Preisschutz — also genau den Preis, den ALSO wirklich berechnet. Der Snapshot speichert ihn je Abo mit; er ist der Master für Margenrechnung und EK-Abgleich im Controlling.

Die Preisliste ist Fallback und Vergleichswert dazu: der Excel-Export „Prices" des ALSO Marketplace (Preislisten-Download im Portal). Oben in der ALSO-Ansicht sitzt dafür eine Upload-Karte: die .xlsx-Datei einfach hineinziehen oder klicken und auswählen.

  • Jeder Upload ersetzt die gespeicherte Liste komplett — einfach regelmäßig (z. B. nach ALSO-Preisänderungen) den aktuellen Export hochladen.
  • Die Karte zeigt den Stand des letzten Uploads (Datum, Zeilen, Services).
  • Die EKs greifen ab dem nächsten ALSO-Snapshot: der Snapshot übernimmt je Abo den Abo-EK; nur wo ALSO keinen liefert, löst er den Listen-EK über Service und Abrechnungsvariante auf (PROMO-Varianten bleiben strikt getrennt).
  • Das Controlling nutzt diesen ALSO-EK als Kostenbasis für ALSO-Positionen und weist Abweichungen zum weclapp-EK aus. Da der Abo-EK den Preisschutz bereits enthält, kann derselbe Artikel je Kunde verschiedene EKs tragen — der Preisschutz steht im Controlling direkt daneben.

Besonderheiten

  • Departments: Hat eine Firma Departments (die COMPANY-STRUCTURE-Ansicht des Marketplace), werden sie als eigene Kunden geführt. Der Snapshot liest je Firma den Kontenbaum über den internen GetAccountTree-Aufruf des Marketplace — die öffentliche SimpleAPI gibt Departments nicht heraus — und ordnet jedes Abo seinem Department zu (Produktkonten können verschachtelt sein, z. B. Azure-Plan-Kinder). Die Department-Mengen verlassen die Mutterfirma damit exakt; ein Department, das zur Firma gehört, lässt sich einfach per Zusammenführung mit ihr vereinen, irrelevante Department-Tenants lassen sich ausblenden. Schlägt der Baum-Abruf fehl, sammelt vorübergehend wieder die Firma alles und das Server-Log nennt den Grund („ALSO: account-tree lookup …").
  • Microsoft-IDs: Bei CSP-Produkten liest ALSO die Microsoft-Tenant-ID und die Lizenz-ID (skuId) mit — die Basis für den ID-basierten ALSO↔Microsoft-Abgleich.
  • Dashboard-Summen schließen Azure-Verbrauch und „Extra File Storage" aus, damit Seat-Zahlen nicht verfälscht werden.

Ansicht

Kundenliste (Snapshot-Stand, Datums-Schalter) — ein Klick auf einen Kunden öffnet die Detailansicht sofort aus den beim nächtlichen Snapshot gespeicherten Abo-Stammdaten: Produkte mit Mengen, Preisschutz-Ampeln, Laufzeitenden und Renewal-Buttons, ganz ohne Live-Abruf. Ein Chip zeigt den Stand („Stand: …"); „Live aktualisieren" holt genau diesen Kunden frisch von ALSO (nach einem Renewal-Schreibvorgang passiert das automatisch). Der Live-Umschalter der Kundenliste bleibt für den Sonderfall, die komplette Firmenliste frisch aus dem Marketplace zu laden.