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weclapp: Kunden & Artikel zuordnen

Zwei Zuordnungen verbinden die Multiverse-Zahlen mit weclapp: Kunde → weclapp-Kunde und Metrik → weclapp-Artikel.

Die weclapp-Ansicht ist in drei Tabs gegliedert: Rechnungslauf (Rechnungen erzeugen und verfolgen), Artikel-Zuordnungen (globale Metrik→Artikel-Zuweisungen) und Kunde (kundenspezifische Einstellungen inkl. Positionsreihenfolge).

Kunden-Zuordnung

Die Liste zeigt alle (zusammengeführten) Multiverse-Kunden; per Klick wird jedem der passende weclapp-Kunde zugewiesen. Suche und Filter helfen bei großen Listen; Labels an jeder Zeile zeigen, ob Overrides, Extra-Artikel oder abweichende Einstellungen aktiv sind.

  • Stichmonat (Jahresrechnung) je Produkt: Der Stichmonat wird pro Produktzeile gesetzt — im Positions-Dialog eines Services (bzw. je Extra-Artikel) unter „Pro-Kunde konfigurieren". Das ist nötig, weil ein Kunde mehrere Jahreslizenzen mit unterschiedlichen Startmonaten haben kann (mitten im Jahr gekauft). Nur im jeweiligen Stichmonat wird genau diese Jahres-Position fakturiert; in allen anderen Monaten überspringt der Lauf sie. Ohne gesetzten Stichmonat wird die Jahres-Position nie berechnet — der Rechnungslauf listet die betroffenen Produkte namentlich als Warnung. Als Anhaltspunkt zeigt „Pro-Kunde konfigurieren" das früheste ALSO-Laufzeitende des Kunden.
  • Nicht zugeordnete Kunden werden nicht abgerechnet — der Rechnungslauf listet sie vorab als Warnung.

Artikel-Zuordnung

Jede Metrik je Portal (z. B. ninjaone/servers, ALSO-Produkte, Autodesk-Produkte) wird einem weclapp-Artikel zugewiesen. Nicht zugeordnete Metriken erscheinen nicht auf Rechnungen. HaloPSA-Zeiten sind hier bewusst nicht dabei — Dienstleistungen sind ein gesondertes Rechnungsdokument, ihre Artikel-Zuordnung wohnt im Tab „Artikel-Zuordnung" der HaloPSA-Ansicht.

  • Die Metrik-Namen jeder Integration stehen auf ihrer Integrationsseite.
  • Der Dialog zeigt den Artikelpreis an — kundenspezifische weclapp-Preise werden markiert.
  • Periode je Produkt: Standardmäßig landet jedes Produkt auf der Monatsrechnung — auch „… (jährlich)"-Lizenzen, denn in der Praxis werden fast alle Jahreslizenzen monatlich abgerechnet („1 year paid monthly", der Artikelpreis ist der Monatspreis). Eine echte Jahresrechnung ist explizite Konfiguration: die Periode pro Produkt (global) oder pro Kunde auf „jährlich" stellen — dann greift der Stichmonat.
  • Preisschutz-Hinweis: Bei ALSO-Produkten zeigt die Service-Zeile (und der Positions-Dialog) unter dem weclapp-Preis „Preisschutz bis …" — rot bei abgelaufenem, gelb bei binnen 60 Tagen ablaufendem Preisschutz. So ist beim Festlegen der Verkaufspreise sichtbar, wie lange der Einkaufspreis fixiert ist.
  • Alle Zuordnungen zurücksetzen: Der rote Button neben der Produktsuche entfernt nach Bestätigung sämtliche globalen Artikel-Zuordnungen und Perioden-Einstellungen (Audit-Log-Eintrag inklusive). Kundenspezifische Overrides, Extra-Artikel und Services bleiben erhalten; bis zur Neu-Zuordnung erscheinen die Produkte auf keiner Rechnung.

Kundenspezifische Anpassungen

Pro Kunde lassen sich Positionen verfeinern — alles wirkt ab der nächsten Rechnung automatisch:

WerkzeugZweck
OverridesPositionsname, Menge oder Betrag einer gemappten Position überschreiben
Extra-Artikelfeste Zusatzpositionen (z. B. Pauschalen), optional mit eigenem Positionstext und Einzelpreis
Serviceswiederkehrende Dienstleistungs-Positionen je Kunde, mit Preis je Zeile

Zusammenführungen in der Kundenansicht ziehen alle diese Einstellungen automatisch mit um.

Positionstabelle & Reihenfolge (Drag & Drop)

Im Kunde-Tab stehen alle Positionen — gemappte Services und Extra-Artikel — in einer gemeinsamen Positionstabelle in Rechnungsreihenfolge. Jede Zeile trägt ihre eigenen Steuerungen: bei Services den Artikel-Override, den „Auf Rechnung"-Schalter und das Anpassen von Text/Menge/Preis, bei Extra-Artikeln den Einzelpreis und das Löschen. Über den Anfasser (Drag & Drop) oder die Pfeil-hoch/runter-Buttons wird die gewünschte Reihenfolge festgelegt — Services und Extra-Artikel lassen sich dabei frei mischen. Reihenfolge speichern legt sie fest, Zurücksetzen verwirft ungespeicherte Änderungen. Das Formular zum Hinzufügen von Extra-Artikeln sitzt unter der Tabelle.

Beim Rechnungslauf werden die Positionen anschließend in genau dieser Reihenfolge in der PRE-Rechnung angelegt. Positionen, die noch nicht einsortiert wurden (z. B. ein neu hinzugekommenes Produkt), hängen sich hinten an und behalten dort ihre bisherige Reihenfolge — die gespeicherte Anordnung bleibt also auch bei Produktwechseln stabil.

Voraussichtlicher Rechnungsbetrag

Über der Positionstabelle zeigt Multiverse den voraussichtlichen Rechnungsbetrag des Kunden an — getrennt nach monatlich und jährlich (netto), ohne dass dafür eine PRE-Rechnung erzeugt werden muss. Die Summe entsteht live aus genau den Positionen der Tabelle mit derselben Preislogik wie im Rechnungslauf: ein gesetzter Preis-Override gewinnt, sonst gilt der weclapp-Verkaufspreis (Kundenpreis vor Standardpreis), €-Durchreicher zählen mit ihrem Betrag; die Menge kommt aus dem Override, sonst aus dem Snapshot. Deaktivierte Positionen („Auf Rechnung" aus) fließen nicht ein; Positionen ohne Artikel-Zuordnung oder ohne hinterlegten Verkaufspreis werden nicht mitgerechnet, sondern als Hinweis daneben gezählt. Jede Änderung — Umschalten, Override, Extra-Artikel — aktualisiert den Betrag sofort. Jährliche Positionen fakturieren weiterhin nur in ihrem jeweiligen Stichmonat; die Jahres-Summe nennt das gesamte jährliche Volumen.